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Das kannst du tun, wenn dir alles zu viel wird

So schaffst du es, in turbulenten Zeiten bei dir zu bleiben


In turbulenten Zeiten Ruhe bewahren

Wir kennen sie wahrscheinlich alle – die Zeiten, in denen das Leben Kopf steht, nichts so richtig läuft, wie gewünscht und man eigentlich nur eins machen möchte: Sich unter einer Decke verstecken und warten, bis der Sturm vorübergezogen ist.


Kann funktionieren ...

Tut es meistens nicht.


Und während du in Gedanken die ganze Zeit der Bettdecke nachhängst, könntest du stattdessen das tun:


Einen Schritt in die Richtung, die dich nachhaltig dabei unterstützt, deinen Herausforderungen mit Selbstvertrauen zu begegnen.


Und bevor wir tiefer einsteigen, möchte ich mich zu einer Sache ganz klar positionieren: Es gibt Situationen, die sich nicht mal eben "weg meditieren“ oder per Fingerschnippen aus dem Weg räumen lassen. Dieses Dilemma fällt uns meist jedoch erst auf, wenn wir bereits in der besagten "Bettdecken- Situation" feststecken.


Was du also stattdessen für dich verinnerlichen darfst: Stärke das Gefühl für dich und deinen Körper auch und vor allem in Situationen, in denen es dir gut geht, damit du in herausfordernden Situationen auf diese Ressource zurückgreifen kannst.


Wie kann das genau aussehen?


Plane dir regelmäßig Zeiten ein, in denen du dich voll und ganz dir, deinen Gefühlen, Emotionen und Körperempfindungen zuwendest. Dafür musst du keine mehrstündige fancy Morgenroutine praktizieren – denn genau das ist der Punkt, an dem viele aussteigen, bevor sie überhaupt angefangen haben.


Oft bekommen wir den Eindruck vermittelt, dass die Dinge super aufwendig und intensiv sein müssen – ganz nach dem Motto: Viel hilft viel. Dabei ist eine konstante Praxis mit kleinen Übungen oft deutlich wirkungsvoller. Fang also klein an und steigere dich, wenn du magst mit der Zeit


Zum Beispiel: 2 x pro Woche für 5 Minuten.

Klingt machbar? Na, dann los.


Nutze gerne die folgenden 3 Übungen für dich.


Übung #1

Pack dir einen deiner Lieblingssongs auf die Ohren und höre ganz achtsam zu. Mache in diesem Moment nichts anderes, außer diesem Song zu lauschen – gib deinen gesamten Fokus in den Song. Falls du merkst, dass deine Gedanken abdriften, du den Drang verspürst, auf’s Handy oder aus dem Fenster zu schauen – lenke deine Aufmerksam ganz sanft wieder zurück zum Song.


Was spürst du beim Song in deinem Körper?

Wo spürst du etwas in deinem Körper?


Mach dir im Anschluss gerne Notizen dazu.


Übung #2

Hintergrundinfo: Wenn wir uns auf unsere Sinnesorgane fokussieren, unterstützt uns das dabei, in den gegenwärtigen Moment zurückzukommen. In unserer schnelllebigen und überreizten Welt neigen wir dazu, unsere Sinne gleichzeitig „zu nutzen“ – wir hören einen Podcast oder schauen uns etwas im Fernsehen an während wir essen. Um also präsent im Hier und Jetzt zu sein, ist es wichtig, sich auf einen Sinn zu konzentrieren.


Stelle dir deinen Timer im Handy (oder an deiner Uhr) auf 5 Minuten. Dann lege es weg und lass deine Augen weich werden, auch den Punkt zwischen deinen Augenbrauen. Entspanne dein Gesicht. Atme ein und folge deinem Atem. Nimm einfach wahr, wie kühle Luftdurch die Nase eintritt und sich ihren Weg in deinem Körper bahnt. Atme aus und spüre, wie die warme Luft deinen Körper durch die Nase wieder verlässt. Beobachte einfach nur – solange bis dein Timer klingelt.


Übung #3

Es gibt Momente im Leben, in denen wir unsere eigenen Bedürfnisse undGrenzen nur schwer wahrnehmen können, weil wir mit unserer Aufmerksamkeit so sehr in unseren Gedanken, bei der Arbeit oder bei anderen Menschen hängen. Unser Körper spielt in diesen Momenten eher eine Nebenrolle. Es geht also darum, dich ihm sanft zuzuwenden, um zu spüren, dass zu deinem herumtreibenden Geist auch ein Körper gehört.


Streiche mit deiner linken Hand behutsam und langsam über die Oberfläche deines rechten Armes. Mache das gleiche im Anschluss mit deinem linken Arm. Danach weitest du es auf weitere Bereiche deines Körpers aus (wichtig: nur die Stellen, die sich gut für dich anfühlen). Mache es immer nur mit einer Hand zur Zeit, um die Berührungen wirklich bewusst wahrzunehmen.


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