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Warum es für dich so eine große Herausforderung ist, Entscheidungen zu treffen

"Bin ich noch auf dem richtigen Weg? – Ich weiß einfach nicht, was ich will." Diese Schritte kannst du unternehmen, um dem zu begegnen.


Du hast schon sehr oft bewiesen, wie unfassbar gut du darin bist, dein Leben zu planen. Wenn eine außenstehende Person einen Blick auf deinen Lebenslauf werfen würde, oh, dann gibt es wirklich rein gar nichts auszusetzen – darin findet sich ein Lebensentwurf wie er im Buche steht:

privat UND beruflich.


Und du weißt das. Doch es ändert nichts an der Tatsache, dass du dich immer wieder fragst:


"Wenn ich alles so perfekt geplant habe, warum zweifle ich dann daran, auf dem richtigen Weg zu sein?


Lass uns diese Fragen mal für einen Moment an der Seite parken und schauen, was wir sehenkönnen, wenn wir sie als Deckmantel von all dem lösen, was unter ihnen liegt ...


Weißt du, die Sache ist die:

Die Frage nach dem Sinn oder dem „was wäre wenn“ stößt immer wieder an eine ganz entscheidende Komponente: Dem Wunsch danach, dich so entfalten zu können, wie es dir wirklich entspricht. Also beginnst du zu suchen und hoffst, in Büchern, deinem Horoskop oder bei anderen Menschen Antworten darauf zu finden,


1. warum du dich in dieser Situation befindest.

2. in welchem Bereich du noch tiefer graben könntest.

3. wie sich auf schnellem Wege Lösungen finden lassen.


Und obwohl du auch hier wirklich fleißig und ambitioniert dabei bist, bleibt der zufriedenstellende Effekt aus, endlich das zu finden, wonach du suchst.


Woran liegt das?


Du bist es schon lange gewohnt, dich an dem zu orientieren, was „von außen“ vorgegeben wird, stimmt's? Denn du warst bisher fast ausschließlich davon getrieben, was aus gesellschaftlicher Sicht von dir erwartet wurde – weil man es eben so macht.


Und weißt du was? Das ist vollkommen in Ordnung. Denn diese Art und Weise, dein Leben zu führen, hat dir lange Zeit sehr viel Sicherheit gegeben und ganz nebenbei drei deiner ganz wesentlichen Bedürfnisse erfüllt: Zugehörigkeit, Anerkennung und Wertschätzung.


Lass das einmal kurz wirken, bevor du weiterliest. Und dann schauen wir, worum es hier noch geht:


Jetzt befindest du dich in einer Phase deines Lebens, in der du beginnst, getroffene Entscheidungen und eingeschlagene Richtungen zu hinterfragen.


Denn du suchst Antworten darauf, was du wirklich willst und vor allem wer du wirklich bist.


Und es gibt definitiv kein „richtig“ oder „falsch“, um dich diesen Fragen zu nähern. Doch eine Sache ist ganz entscheidend: Dass du eine Herangehensweise wählst, die sich FÜR DICH stimmig anfühlt.


Die folgenden 4 Tipps können dir dabei helfen:


#1 – Deine Gefühle

Die Fragen nach dem großen Ganzen laufen meist unterbewusst ab. Wir fühlen uns nicht wohl, wollen es uns aber auch nicht eingestehen. Eher werden die negativen Gefühle verdrängt, als das wir uns mit ihnen beschäftigen.


Doch deine „Sinnkrise“ kannst du nur überwinden, wenn du dich ganz aktiv mit dem auseinandersetzt, was dich ärgert, stört oder beängstigt.


Nimm dir ganz bewusst Zeit, um dich zu fragen, was (dir) fehlt.


#2 – Dein Beruf

Jetzt mal ganz ehrlich: Wie fühlst du dich mit dem, was du tagtäglich beruflich machst? Arbeit macht einen großen Teil unseres Lebens aus. Wenn du seit längerem nicht mehr wirklich zufrieden bist, solltest du dich fragen, woher das kommt:


Macht dir das Gebiet noch Spaß?

Wenn ja, ist auch das berufliche Umfeld passend für dich?


Horch mal genau in dich rein – und nimm im ersten Schritt einfach neutral auf, was du wahrnehmen kannst, ohne es groß zu bewerten.


#3 – Deine Träume & Wünsche

Manchmal wirkt es so, als sei schon zu viel Zeit vergangen, doch ganz ehrlich: Es ist noch lange nicht zu spät, dicheinmal in der Tiefe mit dem auseinanderzusetzen, was du dir für dein Leben wünschst. Und zwar nur du – unabhängig davon, wie es deine Familie, Freundinnen und Freunde oder deine Nachbarn machen. Und vor allem auch unabhängig davon, was all diese Menschen davon halten könnten.


Nimm dir ausgiebig Zeit: Schreib alles auf, was dir in den Sinn kommt, auch (und vor allem) das, was dir auf den ersten Blick absurd erscheint.


#4 – Deine Lebensziele

Manchmal braucht es einen Perspektivwechsel, damit wir mit einem guten Gefühl nach vorne blicken können.


Was möchtest du in diesem Leben unbedingt noch erreichen? Egal, ob es um berufliche oder private Ziele geht.


Überlege dir, was du angehen würdest, wenn du wüsstest, dass du auf jeden Fall Erfolg damit hättest. Und dann mach dir Gedanken dazu, wie du dieses Ziel in ganz kleine Etappen herunter brechen könntest.


(Neue) Lebensziele können eine enorme Kraft haben und vor allem Motivation geben, um zu erkennen, dass Veränderung in die Richtung, die sich gut anfühlt, möglich ist.


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